Mittwoch, 21. Mai 2008

Trip to Washington DC

Hallo Zusammen,
nach einer ganzen Weile will ich mal wieder was über meinen USA Aufenthalt schreiben. Vor zwei Wochen trieb es mich und 7 weitere Schlachtenbummler Richtung Washington DC.
Los ging es Freitag Nachmittag gegen 6 Uhr vom Detroit Metro Airport. Untergebracht waren wir in einem 4-Sterne-Hotel am Dupon Circle,welche genau in der Stadtmitte lag. Nach dem Auspacken sind 3 Freunde und ich auf, dass Nachleben von DC zu entdecken. Durch einen glücklichen Zufall sind wir auf einer Studentenparty gelandet auf der wir dann den Rest des Abend kulturellen Austausch betrieben haben ;-). Der eben genannt Zufall war, dass einer von uns schon einmal als Austauschschüler in Chicago war. Sein damalige Host, Chris, lebt und arbeitet zur Zeit in Washington. Auf dieser Party wurde uns von dem legendären Chilis Half-Smoke Hotdog (Hotdog mit jeder Menge Chili drauf) erzählt, welchen selbst Bill Cosby des öffteren nach DC lockt.
Das konnten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen und so ging es gegen 3 Uhr morgens Richtung Ben's. Der Half-smoke sah zwar nicht allzu lecker aus, war er aber. Das war wohl das Ungesündeste was ich je in meinem Leben gegessen hab. Aber es hat sich gelohnt ;-). Nach diesem kleine Mitternachtssnack ging es dann wieder Richtung Hotel.
Ab Samstag stand dann Sightseeing auf dem Programm. Los ging es leicht verkatert vom Vortag gegen 10. Ziel unseres Ausfluges war die Mall, ein Park in dem alle wichtige Sehenswürdigkeiten wie das Weiße Haus und das Capitol liegen. Erste Station war das Smithonian Luft- und Raumfahrtsmuseum. Dort mussten wir uns allerdings beeilen, da wir um 12 einen Termin im Capitol hatten. Unsere gestriege Bekanntschaft Chris arbeitet nämlich als Guide im Capitol. So haben wir dann unsere eigene,private Führung bekommen. Das war ziemlich lustig und gut gemacht, weil er auch Dinge erzählt hat, die er normalen Reisegruppen wohl nicht erzählt hätte. Danach mussten wir uns erstmal in der Washington Brewery mit einem kühlen Blonden und nem Burger stärken. Dort hab ich es mir nicht nehmen lassen, den Monsterburger zu probieren. Dieser hatte seinen Namen wirklich verdient...was für ein Teil. Als ich diesen mit letzter Kraft verspeiste, hab ich mir wohl meine Sporen verdient. Danach war ich ein real american men. Nach dieser Festschmaus schleppten wir uns schlaftrunken in das Archiv der Vereinigten Staaten, um uns die Unabhängigkeitserklärung, die Magna Carta und die Bill of Rights anzuschauen. Leider war dort stricktes Verbot mit Blitz zu fotografieren, was aus den Bilder leider nur ein Schattenspiel macht :-(. Nach diesem ernüchternden Erlebnis ging es für die Reisegruppe noch zum Weißen Haus und zum Lincoln Memorial, bevor wir wieder zurück ins Hotel sind. Direkt vor dem Licoln Memorial liegt der Brunnen, in welchem Forrest Gump seine geliebte Jenny wieder trifft. Ich wollte diese Szene nachspielen, aber leider hat sich keine Jenny gefunden....Schade. Nach einem kleinen Schläfchen ging es dann gegen 10 raus ins Nachleben der Hauptstadt.
Am Sonntag sind wir frisch gestärkt durch ein leckeres Crepes-Frühstück zum Arlinghton Nationale Cementery. Dort sind ca. 350000 amerikanische Soldaten begraben. Da sieht man erstmal wieviele Kriege die Amis ausgefochten haben und noch ausfechten....die Friedensbringer der Welt? Danach ging es, zum nur einen Katzensprung entfernten, Pentagon. Und was kann ich euch sagen, es war ein totaler Reinfall. Aus der U-Bahn kommend sieht man nur eine Mauer und einen kleinen Teil des Gebäudes. Fotografieren war sowieso verboten. Das Wochende haben wir dann ganz gemütlich in einer coolen Bar, in der es 1000 verschiedene Biersorten gab, ausklingen lassen, bevor es am Montag früh um 6 Uhr!!! wieder Richtung Detroit ging. Der Flug verlief aber alles andere als reibungslos. Kurz vor Detoit meinte der Pilot uns mitteilen zu müssen, dass der Treibstoff nicht ausreicht und wir noch auf einem kleinen Flughafen vor Detroit Not...ähhh Zwischenlanden müssen. Dieser kleine Stopp hat unsere Ankunft um gute 2 Stunden verschoben.

So das wars auch schon von meine Trip in die Hauptstadt. Hier noch der Link zum Fotoalbum
Washington DC


Bis bald.
Sebastian

Donnerstag, 1. Mai 2008

Chicago - Windy City

Hallo Zusammen,

heute will ich euch über mein letztes Wochenende in Chicago berichten. Los ging der ganze Spaß Freitag nach der Arbeit um 5 Uhr. Nach nem Zwischenstop im Steakhaus sind wir 11 furchtlose Gesellen gegen 22Uhr in Chicago angekommen...im strömenden Regen....so ein Scheiß. Aber zum Glück ist das Wetter hier so beständig wie die Aufmerksamkeitspanne einer Fluchtfliege. So konnten wir eine halbe Stunde später, trockenen Fußes, das Nachtleben der drittgrößten Stadt der Staaten erkunden. Zuerst ging es in einen kleinen Club in unsere Nähe, den man auch zu Fuß erreichen konnte. Leider war da schon um 1 Schluss und so entschlossen wir uns mitm Taxi nach Downtown zu fahren und uns dort was Neues zu suchen. Haben wir auch...leider haben sie mich nicht reingelassen :-(. Die wollten auf keine Fall meinen Deutschen Führerschein oder Perso akzeptieren. Also war der Abend dann für uns gelaufen. Das war mir aber eine Lehre...ich werde mir nächste Woche einen amerikanischen Führerschein besorgen, welche überall anerkannt wird. Am Samstag morgen ging es dann in die Innenstadt. So stelle ich mir eine Großstadt vor...Lärm, Wolkenkratzer und jede Menge Menschen. Das war ein richtiges Kontrastprogramm zu Detroit, was dagegen irgendwie tot wirkt. Das erste Ziel war auf Al Bundys Spuren zum weltbekannten Springbrunnen am Ufer des Lake Michigan. Für die, die ihn nicht kennen(kann ich mit zwar nicht vorstellen^^), der Brunnen kommt im Vorspann zu einer "Schrecklich netten Familie" vor. Wie ich meinem Dad versprochen hatte, war das mein erster Weg in Chicago:-).

Zum Mittag mussten wir unbedingt eine "Deep Dish" probieren. Und das natürlich stilecht in dem Restaurant, wo sie angeblich zum ersten Mal gebacken wurde. Wie ja überall bekannt ist, haben die Amis die Pizza erfunden (sagen sie zumindest)....und als sie Europa entdeckten, haben sie diese dann zu uns gebracht :-D. Es gibt hier zwei Arten von Pizzen. Einmal den New York Style, wo die Pizza so wie wir sie kennen flach ist, und den Chicago Style. Chicago Style wird auch Deep Dish genannt, und sieht irgendwie aus wie ein Kuchen. Dort war Käse, Fleisch und Soße bestimmt 5cm auf der Pizza gestappelt. Ein riesen Teil....für uns 8 Leute haben 2 gereicht.
Nach diesem leckeren Erlebnis haben wir eine Architecture River Tour mitgemacht. Chicago ist am Lake Michigan gelegen und wird vom Chicago River durchzogen...sieht irgendwie aus wie Amsterdam nur mit Hochhäusern. Auf dieser Tour sind wir dann mit einem Boot durch die Kanäle gefahren und konnten uns die ganzen Wolkenkratzer anschauen. Außerdem haben sie uns ein paar interessante Geschichten zur Stadt erzählt. Danach ging es dann in den Hancock-Tower, wo im 96. Stock die höchste Bar der Staaten zu finden ist. Dort haben wir uns dann bei nem leckeren Cocktail den Sonnenuntergang angeschaut und ein paar richtig coole Bilder geschossen (-->siehe Gallerie). Nach diesem ruhigen Sightseeing-Tag musste wir natürlich Abends ne Runde Feiern gehn. Diesmal war ich auch vorbereitet und hatte meinen Reisepass mitgenommen, sodass ich ohne Probleme reingekommen bin. Noch so eine Blamage und ich hätte geweint :-). WIr haben uns dann auf der Partymeile eine coolen Club gesucht, den wir dann nach 5 Stunden Tanzen und Trinken um 4 Uhr wieder verlassen haben. In Chicago gibt es zum Glück keine Sperrstunde so wie in Detroit. Leider gab es an diesem Abend auch einige alkoholbedingte Ausfälle...Namen werden hier nicht genannt..aber ich war es nicht *gg.
Nach einer kurzen Nacht mussten wir uns am Sonntag morgen mit einem All you can eat Brunch wieder stärken. Nach 2 Stunden des wahllosen in sich hineinstopfens sind wir gegen 1 wieder los in die Stadt. Auf unserem Weg lag der Linking Park Zoo, welche zu unserer Überraschung sogar kostenlos war. So haben wir uns auch da mal umgeschaut. Aber man hat gesehen, dass die da keinen Eintritt nehmen. Die Tiere sahen da alle irgendwie krank aus....blühendes Leben war das nicht. Direkt vor dem Zoo lag die Bucht von Chicago, von wo aus man einen super Blick auf die Wolkenkratzer hat. Nach einem "kurzen" 4 Meilen Spatziergang sind wir dann auch wieder in der Innenstadt angekommen. Wir hatten uns entschieden zu laufen, weil das mit den großen Häusern im Hintergrund irgendwie nicht so weit aussah...großer Fehler. Das waren dann auch schon fast die letzten Schritte für den Tag...die restliche Zeit sind wir auf Bus und Bahn umgestiegen. Spontan haben wir uns dann noch überlegt in den Sears-Tower zu gehen. Dieser war bis zur Fertigstellung der Zwillingstürme in Kuala Lumpur das höchste Gebäude der Welt. Aber wie der Ami halt so ist, muss er immer einen Rekord halten um sich wohl zu fühlen. So hat der Sears-Tower die höchsten Antennen der Welt (toll). Aus Zeitnot mussten wir dann ein regelrechtes Power-Sightseeing machen...von jeder Seite ein oder zwei Fotos und dann schnell zurück zum Treffpunkt. Leider kamen wir trotzdem knapp 45 min zu spät. Aber bei uns waren ja die drei Fahrer ;-). Dann ging es wieder ab nach Detroit.

Hier ein paar Fotos zu meinem WE in Chicago.
Chicago


Das wars auch schon wieder von mir.
Bis die Tage
Sebastian