Donnerstag, 24. April 2008

my new car and the last weekend

Hallo Zusammen,

Heute gibts nach ner Weile ohne Nachricht mal wieder was Neues von mir. Letztes Wochenende wär geprägt von Sport und Shoppen...naja eigentlich nur von Sport, so anstrengend wie unsere Powershopping war. Samstag war unsere Fußballtag. Zuerst haben wir uns das DFB Pokalfinale angeschaut und danach selbt ne Runde gebolzt. Das Spiel hab ich als einziger BVB Anhänger mit 6 Bayern geschaut...ich hab mich aber wacker geschlagen. Aber leider hat mich das Ergebnis dann doch zum schweigen gebracht. Da es hier im US TV Fußball so gut wie nie Soccer zu sehen gibt musste wir es im Internet anschauen. Das war aber auch ganz spannend...hätte nie gedacht, dass chinesische Kommentatoren so viel Einsatz zeigen ;-). Danach haben wir mal wieder die Detroiter Clubs unsicher gemacht. Am Sonntag waren wir mal wieder im Outletcenter um ne Runde Geld auszugeben. Ist mir natürlich super gelungen. Das war aber ein verdammt anstrengender Tag. In 5 Stunden mussten wir ca. 100 Läden schaffen. Das war anstrengender als der Sport vom Samstag. Das war es auch schon vom letzten Wochenende.
Ich hab jetzt auch endlich mein eigenen fahrbaren Untersatz. Nachdem ich ja eine Woche mit dem 335i Coupe von einem Kollegen gefahren bin, viel mir die Umstellung doch schon ein bisl schwer. Ich fahre jetzt "nur" noch einen 328xi, was für eine Zumutung ;-). Aber wenigstens hab ich ne gute Ausstattung mit Schwarzem Leder und ganz wichtig Navi. Das macht mich natürlich zum optimalen Kandidaten als Fahrer für Trips in die Ferne. So auch dieses Wochenende, wo es uns in die 3. größte Stadt der Staaten, Chicago, treibt. Ich hoffe mal das Wetter Spielt mit. Aber dazu nächste Woche mehr.
Hier noch ein paar Bilder von meinem Arbeitsplatz und meinem neuen Auto....
work and my new car


So das wars jetzt mal wieder von mir.
Bis die Tage
Paul

Dienstag, 15. April 2008

Downtown Detroit und eine typische amerikanische Beschäftigung

Hallo Zusammen,

ich hab mal wieder ein paar neue Infos aus der letzten Woche für euch. Letzte Woche war ich und ein paar andere Praktikanten in einer ziemlich coolen Countrybar, das Coyote Joe's. Dort sah es aus wie in einem Marlboro-Werbespot. Die Männer trugen alle Stiefel, Cowboyhüte und ne fette Gürtelschnalle. Sah aus wie im Western. Die amerikanische Tanzkultur ist ein vollkommen andere als in Deutschland. Dort sind Gruppentänze sehr beliebt. Zu typischen Countryrythmen haben dort alle gleich getanzt. Das obligatorische mit dem Fuß so fest wie es geht auf den Boden treten inbegriffen...das hatte teilweise was von Steptanz. Sah aber ziemlich cool aus. Nächstes mal gehen wir dort ein bisl früher hin, weil dort auch ein Tanzkurs für die typischen Gruppentänze angeboen wird. Wie es sich für ein Coyotes gehört dürfen auch die auf der Bar tanzenden Barfrauen nicht fehlen ;-).
Am Samstag Nachmittag bin ich das erste Mal nach Detroit Downtown gefahren. Wir wollten im GM-Tower, dem größten Gebäude weit und breit, einen Kaffee im Restaurant im 72. Stock trinken. Das wird hier wohl alle paar Wochen praktiziert..eine Art Ritual. Auf dem Weg dorthin konnte ich mir die Stadt ein wenig anschauen. So Reich es hier 20 Meilen von dort entfernt ist, so arm ist es da. Dort wohnt anscheinend Niemand mehr...es sah aus wie eine Geisterstadt. Leere und ausgebrannt Hochhäuser war dort überall. Auch auf der Straße hab ich dort keinen außer ein paar Touristen gesehn. Das sah alles sehr trostlos aus. Dieses Bild hat sich auch nicht geändert als wir das Auto abgestellt haben. Wir haben in einem Parkhaus im Greektown Casino geparkt. Dort ist es kostenlos, weil man anschließend durch das komplette Casino gehen muss um wieder raus zu kommen. Unter Casino stellt man sich ja immer etwas elitäres vor....so mit Anzug und Fliege und so. Diese Vorstellung hab ich nach 10 Sekunden verloren. Wenn man dort besser als ein Jogginghose angezogen war, war man overdressed. Dort sahen alle aus wie verlorene Spieler. Dieses Bild hat sich dann aber im GM-Tower geändert. Der GM-Tower ist der Firmensitz von General Motors. Es sind 5 Hochhäuser, wobei das Mittlere die Anderen überragt. In diesem höhsten Gebäude sind wir dann in das Edelrestaurant im 72. Stock um gemütlich ein Kaffee oder Bier zu trinken. Das Restaurant umfasst die ganze Etage, sodass man in jeder Richtung schauen konnte. Von dort hatte man einen super Blick auf die Stadt und auf das am anderen Ufer des Detrot River gelegenen Kanada. Nur der Fluss trennt Kanada und Detroit. Auf dem Weg zum Auto ist uns in der Lobby vom GM-Tower eine Menschenansammlung aufgefallen. Dort war Vater-Tochter-Tanz. Wieder mit den typischen Gruppentänzen. Von oben sah der richtig klasse aus...eine schöne Choreogrfie.
Hier ein paar Bilder von Detroit:
Erster Besuch in Detroit Downtown


Am Abend haben wir dann in einem 80er Club ordentlich gefeiert. Als wir dort um 11 ankamen war die Party schon in vollem Gange. Daran muss man sich erst gewöhnen, dass die hier alle um 2 zu machen müssen. Dort nüchtern fällt einem sofort ins Auge, dass den Amis fast nichts zu peinlich ist. Die feiern da, als ob es keinen Morgen gibt. Die gute Musik hat uns dann aber auch zum Tanzen animiert. Dort konnte man wieder die großen Unterschiede in den Tanzgewohnheiten erkennen. Die amerikanischen Mädels tanzen dort wirklich wie in den Filmen. Sehr aufreizend und lasziv...nicht das ich da was dagegen hatte :-D.
Um den Kater am nächsten Morgen ein bisl zu verdrängen sind wir einer typisch amerikanischen Freizeitbeschäftigung nachgegangen, wir waren bowlen. Das scheint hier der Volkssport zu sein. An jeder Ecke findet man nen Bowlerama oder so mit mindestens 30 Bahnen. Ich war auch net schlecht. Hab zwar schwach angefangen aber dafür stark nachgelassen ;-). Ich brauch wohl noch ein paar Trainingseinheiten bis ich Konkukrrenzfähig bin. Hier ein paar Schnappschüsse meiner erste Bowlingerfahrung in der Fremden:
Bowling

Nach dieser schmerzlichen Niederlage sind wir dann zu Verena und Linda,zwei Praktikanten von Behr, und haben dort Pancakes gegessen und unsere in 2 Wochen anstehende Reise nach Washington DC geplant. Dazu aber später mehr.

Das wars schon wieder von den Eindrücken der letzte Woche.
Bis die Tage
Sebastian

PS. Um der Frage mit der Gewichtstabelle vorzubeugen...ihr werdet euch alle wundern. Wir spielen hier ein oder zweimal die Woche Fußball und im Fitnessstudio hab ich mich auch angemeldet. Also erwartet mich dann Fit wie nie zuvor wieder zurück :-)

Montag, 7. April 2008

work and weekend activities

Hallo Zusammen,

nun ist meine erste Arbeitswoche und das erste Wochenende auch schon rum. Ich arbeite hier im Hybrid Development Center in Troy. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt von BMW, GM und Daimler zur Entwicklung eines Hybridkonzeptes. Meine Aufgabe besteht darin in Fahrversuchen Messdaten zu erfassen, diese anschließend auszuwerten und daraus Anpassungen am Fahrzeug abzuleiten. Die erste Woche war aber geprägt von organisatorischen Dingen wie Arbeitsplatz einrichten und und und (musste sogar nen Drogentest machen). Leider gab es bei der Lieferung meines Lease Cars einige Verzögerungen, sodass ich diese Woche auf das Auto eines Kollegen umsatteln musste. Ein 335i Coupe ;-)...eigentlich habe ich es jetzt gar nicht mehr so eilig mein eigenes Auto zu bekommen.

Am Samstag war ich dann mit ein paar andern Interns auf einer 400 Meilen Erkundungstour in Michigan. Wir sind endlang des Lake Huron in Richtung Westen gefahren. Das war mal eine willkommene Abwechslung zu dem ganzen Beton was man hier so sieht. Leider lässt der Frühling noch ein bisl auf sich warten. Es war aber schon ein kleiner Vorgeschmack darauf wie schön es hier im Sommer wird. Am Ende der Tour sind wir noch in ein Outletcenter zum shoppen gefahren. Das wäre der Himmel auf Erden für alle Mädels ;-). Auf einer Fläche so groß wie 20 Fußballfelder wurden einem Markenklamotten geradezu hinterher geworfen (z.b. Hilfiger-Jeans für $15!!!). Dort werde ich wohl mein erstes Gehalt hin tragen. Hier die Bilder von unserem Trip:
Wochenendtrip durch Michigan

Am Sonntag haben wir einen richtigen Männertag gemacht. Haben am Nachmittag bei schönstem Wetter ne Runde Fußball gespielt und am Abend bei Bier und reichlich Fleisch angegrillt. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen... wobei ich schon die echten Thüringer vermisst hab.

So das war es mal wieder. Bald kommt mehr.
Bis die Tage
Sebastian

Montag, 31. März 2008

My first days


Hallo Zusammen,

nun bin ich schon seit 4 Tagen hier in Detroit und hab mich so langsam eingelebt. Los ging es Donnerstag morgen von Frankfurt nonstop Richtung Detroit. Dort wurde ich dann von einem meiner neuen Kollegen abgeholt und zu meinem Haus gefahren. Auf dem Weg dorthin hab ich meinen ersten Burger verdrückt. Selbst ein "small menue" war schon zu viel für mich. Während des Essens erfuhr ich, dass wir uns grade auf der 8th Mile Road befinden, der wohl gefährlichste Ort in ganz Detroit. Es hätte mir vorher auffallen müssen, denn ein Restaurant mit Kameraüberwachung und einem bewaffneten Sichertsbeamten findet man net oft. Aber tagsüber hatten wir dort keine Problem. Trotzdem werde ich um diese Gegend in nächster Zeit einen großen Bogen machen. Im Haus angekommen musste ich mich erst einmal für ein 13 Stunden "Nickerchen" ins Bett legen.
Die restlichen Tage hab ich mit Gammeln verbracht, denn ohne Auto ist man hier komplett aufgeschmissen. Detroit Motorcity ist nämlich komplett ohne öffentliche Verkehrsmittel geplant und gebaut. Abends war ich bisher immer mit anderen deutschen Praktikanten unterwegs. Hier sind ungefähr 20 Praktikanten aus verschiedenen deutschen Firmen, die ständig was zusammen unternehmen.

Hier noch ein paar Bilder von meinem Zimmer und dem Haus. Die von Außen werden folgen, wenn es hier nicht mehr regnet :-)

Mein Zuhause in den USA


Bis die Tage
Sebastian